Kurzvita

“Du bist nicht mehr da, wo Du warst, aber Du bist überall, wo wir sind.“

Victor Hugo

Mein Name ist Heidi Weißlein, ich wohne in Lenting (in der Nähe von Ingolstadt), bin seit fast 30 Jahren verheiratet (mit einem Künstler) und habe eine erwachsene Tochter.

Nach 37 Jahren als Angestellte in einem großen Ingolstädter Unternehmen war es mein Wunsch, mich meiner wahren Berufung, nämlich dem Umgang mit Menschen, zu widmen.

Also absolvierte ich eine einjährige Ausbildung als zertifizierter Asgodom-Coach in der Asgodom-Coach-Akademie sowie eine Qualifizierung zum zertifizierten DiSG®-Trainer.

Ich arbeite seit 2016 freiberuflich als Coach, Trainerin, Autorin, Speaker und Moderatorin, seit 2017 auch als Traurednerin. Ich lebe meine Berufung!

Im März 2019 habe ich ein neues (zusätzliches) Lebens-Kapitel aufgeschlagen…

Eine meiner Freundinnen ist Sterbeamme und hatte mich vor einiger Zeit schon einmal gefragt, ob ich mir nicht vorstellen könnte, auch als Trauerrednerin tätig zu sein.

Damals war ich noch nicht soweit.

Aber je länger ich mich mit dem Gedanken befasste, desto klarer wurde mir, dass der Tod auch zum Leben gehört – ob wir das nun wollen oder nicht.

In der heutigen Zeit ist es keine Verpflichtung mehr, die Trauerfeier in einer Kirche oder mit einem Pfarrer durchzuführen.

Genau wie bei den freien Trauungen besteht heute Gott sei Dank die Möglichkeit, alles nach seinen eigenen Wünschen zu gestalten.

Ich denke heute noch daran zurück, wie der Pfarrer beim Gedenk-Gottesdienst für meinen Vater alles verdreht hatte, was ich ihm über ihn aufgeschrieben hatte… Beim Trauer-Gottesdienst meiner Mutter “durfte” mein Wunschlied (das “Ave Maria”) nicht gespielt werden, dafür sang ein Chor, den ich nicht bestellt hatte. Für andere mag das nicht so schlimm gewesen sein, für mich war es die Hölle.

Einzig ein kleiner weißer Schmetterling begleitete uns damals sowohl in der Kirche als auch am Grab. Das war für mich der Trost – war meine Mutter doch bei uns.

Vor drei Jahren starb dann unser bester Freund bei einem Motorradunfall – und wir konnten nicht von ihm Abschied nehmen. Das war furchtbar. Er war noch zwei Tage vor seinem Unfall bei uns – was hatten wir für einen schönen Nachmittag! Und ich erinnere mich noch genau, wie ich ihm beim Abschied lange nachsah – das tat ich sonst nie.

Ja, und wenn ich an solche Momente zurückdenke (und da gibt es mit 59 Jahren leider schon mehr), dann fühle ich, es ist an der Zeit, etwas zurückzugeben – und den Hinterbliebenen (und den Verstorbenen) eine schöne und würdige Feier zu geben.

Nicht mehr und nicht weniger.

Übersicht

  • Redner
  • Art
  • deutsch
  • Sprachen
  • auf Anfrage
  • Preis
  • weiblich
  • Geschlecht
  • 45 - 65 Jahre
  • Altersgruppe Redner
  • Stadt Ingolstadt, München
  • Bundesland Bayern
  • Land Deutschland

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